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Zambia Entdecken jährlicher Safari Zyklus

Zambia gilt als Idylle für vielbereiste Safari Experten. Jedoch hat das Land auch für Erstreisende viel zu bieten, sei es für eine Familie, Hochzeitsreisende, begeisterte Vogelkundler, Fotografen, Natur-Enthusiasten oder einfach jemanden, der ein möglichst authentisches Safarierlebnis genießen möchte. Zambia bietet atemberaubende Aussichten, sensationelle Wildtierbeobachtungen, herzliche und gastfreundliche Menschen, sehr gute Guides und ist berühmt für seine geführten Walking Safaris. Zambia wird hauptsächlich in der Trockenzeit besucht, es gibt jedoch auch gute Gründe, das Land außerhalb der Trockenzeit zu bereisen.

Gnu Herden und ihre Kälber in Liuwa Plains

Im Januar mit Einsetzen des Regens sehen die Luiwa Plains wunderschön aus. Große Herden von Gnus und ihre Kälber können dann um das King Lewanika Camp im Liuwa Plains Nationalpark beobachtet werden. Die zentralen Wildbeobachtungsgebiete des South Luangwa und Kafue Nationalparks sind geöffnet, ebenso wie einige Unterkünfte im Lower Zambezi Nationalpark. Die frühen Regenfälle haben den Staub der Trockenzeit beseitigt, so dass die Luft sehr klar ist, perfekt zum Fotografieren. Im Januar sind die Vogelbeobachtungen ausgezeichnet, da viele der Zugvögel angekommen sind und sich in der Brutzeit mit entsprechendem Gesang bemerkbar machen 😊.

Die reizvolle Secret Season

Im Februar und März, der so genannten ‚Secret Season‘, werden Ebenholzhaine zu Nebenflüssen, kleine Seen geflutet und der Busch wird grün und üppig. Es ist eine reizvolle Zeit, um das Luangwa Gebiet aus einer völlig anderen Perspektive zu sehen. Die Vogelbeobachtungen sind in dieser Zeit hervorragend. In den Monaten Februar und März fließen in der Regel große Wassermengen über die Victoria Fälle und die Gischt ist kilometerweit zu sehen.

Mit den weniger werdenden Regenfällen öffnen Anfang April einige Camps im Lower Zambezi Nationalpark, um wieder Besucher zu empfangen. Im South Luangwa Nationalpark bleibt lediglich der zentrale Teil des Nationalparks zugänglich, das Mfuwe Gebiet. Im Liuwa Plains Nationalpark zieht sich das Hochwasser zurück und hinterlässt Wasserlachen. Der Park ist voll von Vögeln, Raubtieren, Steppenwild und Gnus.

Der Monat Mai markiert den Beginn der Trockenzeit und die Unterkünfte beginnen peu à peu zu öffnen. Die Victoria Fälle erreichen ihren Höhepunkt, da in der Regel riesige Wassermengen über die Fälle fließen, was es schwieriger macht, sie aus der Nähe zu beobachten, jedoch noch immer sehr beeindruckend ist, wenngleich die Wanderung an den Fällen zu dieser Zeit eine feuchte Angelegenheit ist.

Schuhschnabel Vogel in den Bangweulu Sümpfen

Im Juni ist die Vegetation noch recht dicht und grün, was bedeutet, dass die Tiere sich gut verstecken können. Juni zählt meist als eine Art Zwischensaison, so dass Sie die Tiere in Ruhe abseits von anderen Besuchern beobachten können. In den Bangweulu Sümpfen im Norden Zambias sind die Monate der Vorsaison gut für Sichtungen des begehrten Schuhschnabel Vogels, da das Wasser hochsteht und die Schuhschnäbel oft ganz nah an das Camp kommen.

Busanga Ebenen im Kafue Nationalpark

Im Juli sind die Temperaturen morgens und abends überraschend kühl, tagsüber ist es jedoch angenehm warm. Die Wildtiere fangen an, sich näher in den South Luangwa und Lower Zambezi Nationalpark zu begeben. Es ist einfacher möglich, die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Die Sichtungen von Schuhschnäbeln in den Bangweulu Sümpfen sind meist immer noch gut und die Busanga-Ebene im nördlichen Kafue Nationalpark beginnt, sich in schönster Pracht zu entfalten.

Im August und September beginnen die Temperaturen weiter zu steigen und die Vegetation wird trockener. In diesen Reisemonaten können Gäste ausgezeichnete Wildbeobachtungen im gesamten South Luangwa Nationalpark, Lower Zambezi Nationalpark und Kafue Nationalpark genießen. Die Reisemonate August und September zählen zur absoluten Hochsaison in Zambia. Während dieser Zeit kommen auch die wunderbar bunten Karminbienenfresser im Luangwa Tal an und beginnen mit dem Nestbau in den senkrechten Sandbänken. Ein absoluter Höhepunkt für Fotografen.

Der Reisemonat Oktober ist in der Regel der heißeste Monat in Zambia. Tagestemperaturen um die 40°C sind keine Seltenheit. Die Vegetation ist zu diesem Zeitpunkt am trockensten, bevor die Regenzeit im November einsetzt. Dies führt zu hohen Wildkonzentrationen entlang der Flüsse und anderen Quellen mit permanentem Wasser. Dies wiederum ermöglicht außergewöhnliche Tierbeobachtungen, wobei die sichtbaren Raubtieraktivitäten dramatisch zunehmen.

Mini Migration in Liuwa Plains

Die Regenfälle können jederzeit im November oder Dezember einsetzen. Die Regenzeit wird in der Regel mit ein paar großen und dramatischen Stürmen eingeleitet, die an sich schon ein wunderbares Spektakel und ein beeindruckendes Erlebnis sind. Die größte Säugetierwanderung der Flughunde kommt Anfang November im Kasanka Nationalpark an. Diese hält sich dort bis etwa Mitte Dezember auf. Der Liuwa Plains Nationalpark hat eine weitere Hochsaison, wenn die Gnus während ihrer ‚Mini Migration‘ durch die Ebenen ziehen und vor allem, wenn sie zu kalben beginnen, was ein herrliches Naturspektakel ist. Frische Farben und neues Wasser schaffen herrliche Voraussetzungen für die Fotografen. Die Zugvögel beginnen, anzukommen und zeigen ihren Gesang und ihr Gefieder für die Brut. November und Dezember sind eine großartige Zeit für Vogelkundler.

Eine mögliche Beispieltour für Zambia finden Sie hier.

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